Das «e» steht immer für electronic bzw. für die elektronischen Medien. e-Business, e-Commerce und Internet stehen stellvertretend für Begriffe mit denen viel Schindluder getrieben wurde. Es wird uns immer in Erinnerung bleiben wie zu Beginn des Jahres «2K» (K steht für Kilo, also 2000) weltweit ein riesiges Volksvermögen vernichtet wurde. Daniel Lütolf von der Luzerner Kantonalbank beschreibt dies so: «Die Geschichte lehrte uns schon einige Male, dass die Gier nach möglichst viel Geld innert kürzester Zeit nicht nur blind sondern auch dumm macht. Daß die Internethype-Blase geplatzt ist, hat seine Richtigkeit und führt zu einer gesunden Konsolidierung des IT-Marktes.»

Trotzdem kann auf das e-Business nicht mehr verzichtet werden. Denken wir nur an die Einführung des Faxgerätes, Ende der 70er Jahre. Heute unvorstellbar, diesen Kommunikationsweg nicht beschreiten zu können. Jedoch wird unter e-Business nicht (nur) die Einrichtung einer tollen Webseite verstanden, sondern vielmehr die betriebliche Nutzung der elektronischen Medien in ihrer Gesamtheit und der damit verbundenen Möglichkeiten . Auch hier sind inzwischen z. B. Recherchen über das Internet nicht mehr wegzudenken.

E-Business hat grundsätzlich zwei Bedeutungen. Zum einen wird damit ein Wirtschaftszweig definiert, der ausschließlich über die elektronischen Medien in der Lage ist, seine Unternehmungen so zu betreiben. Beispiele dafür seien e-bay oder die Internetbuchhandlung amazon, die ohne das Internet kaum einen solchen Erfolg hätten.

Andererseits ist mit e-Business aber auch die Art gemeint, mit der nahezu alle Gewerbetreibende schnellere, effektivere und kostengünstigere Geschäftsverbindungen unterhalten und neue hinzugewinnen können. Das Internet steht quasi global zur Verfügung.